Hintergrund

Unter dem Schlagwort „Digitale Fabrik“ wurden in mehreren Jahren Anstrengungen vereint die Produktionstechnik durch den Einsatz moderner Computersysteme zu revolutionieren. Dahinter steht die Vision, den gesamten Entstehungsprozess von Produkten virtuell abzubilden. Im Zuge der Digitalisierung entstehen die Instrumente, um Gesamtsysteme dynamisch optimieren zu können.

Der Bereich der automatisierten Abläufe, beispielsweise zur Simulation von Montage-Robotern, ist bereits durch integrierte Visualisierungslösungen abgedeckt. Hier können bei der virtuellen Inbetriebnahme Fehlerquellen und Risiken frühzeitig erkannt und gegebenenfalls beseitigt werden.

 

Insbesondere bei den Montage-Prozessen ist aber noch immer die menschliche Arbeit aufgrund ihrer Flexibilität gegenüber Maschinen und Automaten von großer Bedeutung und somit wichtiger Erfolgsfaktor.

 

Umso schwerwiegender ist der Mangel an geeigneten Softwarewerkzeugen, um diesen Bereich effizient zu erfassen und im Voraus planen und visualisieren zu können.

ema zielt auf eine Vervollständigung der für die „Digitale Fabrik“ benötigten Modelle ab.

Bewegungsmodelle des Menschen sind das Bindeglied zwischen der bloßen visuellen Repräsentation und den methodischen Untersuchungen anhand von Simulationen.

Die Bewegungen, die das Menschmodell ema liefert, werden primär genutzt, um die Ausführbarkeit der geplanten Tätigkeiten und die Richtigkeit der zeitlichen Bewertung zu verifizieren. Aktuell wird aber auch den ergonomischen und arbeitsschutzrechtlichen Aspekten der Ablauf- und Arbeitsplatzgestaltung eine immer größere Bedeutung zuteil.