Forschung und Lehre

Teil des digitalen Produktentstehungsprozesses

Zwischen der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena (EAH) und der imk automotive GmbH besteht seit dem Jahr 2010 eine Kooperation zur gegenseitigen Unterstützung bei Themen aus Forschung und Lehre. An der EAH begleitet Prof. Dr.-Ing. Jacobs die Professur für Fertigungstechnologie im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und bietet im Masterstudiengang das Modul „Digitales Unternehmen“ an.

 

Dieses hat zum Inhalt, den Studenten den digitalen Produktentstehungsprozess zu verdeutlichen und auf Schwierigkeiten der Prozessgestaltung, der Systemkompatibilität und der Anwenderkompetenz hinzuweisen. Dafür wurden mehrere Softwarepakete von Delmia V5 angeschafft, die eine Vielzahl an Funktionalitäten beinhalten. Zu diesen gehört auch die Simulation der menschlichen Arbeit.

 

Um den Studenten den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten der digitalen Werkzeuge zu vermitteln, ist vor allem der Aufwand für die Einarbeitung in die Software maßgeblich. Bezogen auf die digitale Menschsimulation ist die Hürde zur sicheren Softwareanwendung in Delmia V5 hoch. Die benutzerfreundliche Oberfläche und die transparente Planungsmethodik des emaV5 als Erweiterung der Delmia-eigenen Lösung stellte daher für den Fachbereich eine angemessene Lehrbasis dar.

Die Unterstützung der Lehre durch die imk automotive GmbH wird in Form von praxisnahen Vorträgen, der Vergabe von Projekt- und Abschlussarbeitsthemen und den Support bei der Software-Anwendung erbracht. Die Fachhochschule Jena kann seitdem auf einen Partner vertrauen, der stets fachlich und methodisch die Lehre befruchtet und die Bedeutung des „Digitalen Produktentstehungsprozesses“ mit der innovativen Planungsmethodik des ema für die Lernenden veranschaulicht.

 

Für die bestehenden Arbeitsplätze wurden emaV5-education-Lizenzen angeschafft, die im Modul „Digitales Unternehmen“ zum Einsatz kommen und den Studenten mehrere Kompetenzen abfordern sollen

  • anwendungssicherer Einsatz der emaV5-Software
  • methodisch-korrekte Planung unter zeitwirtschaftlichen und ergonomischen Restriktionen
  • die iterative, kontinuierliche Verbesserung der Planungsvarianten
  • Änderungsmanagement in der digitalen Umgebung
  • das Verständnis, die Simulation der menschlichen Arbeit in den Planungsprozess einzuordnen und den Nutzen zu verdeutlichen
  • die konsistente Datenbasis für ein realitätsnahes Simulationsszenario aufzubauen
  • realitätsnahe Prämissen bei der Montage aus Sicht der Fertigungsplanung zu berücksichtigen

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