Anwenderstimmen

Dr. Hans Fischer Geschäftsführer Deutsche MTM-Vereinigung e.V. Hamburg

MTM beobachtet das Entstehen digitaler Menschmodelle seit Jahren sehr intensiv. Bis 2011 überwog dabei die Skepsis, dass Funktionalität und Anwenderfreundlichkeit ausreichen, damit solche Modelle für Anwendungen im Industrial Engineering (Entwurf und Betrieb von Arbeitssystemen) Relevanz erlangen.

 

Der Editor menschlicher Arbeit (ema) hat bei uns nicht nur Hoffnungen geweckt, sondern war so überzeugend, dass MTM aus der Beobachterrolle herausgetreten ist und sich aktiv an dieser Entwicklung beteiligt.

PD Dr. Angelika C. Bullinger-Hoffmann Komm. Leitung der Professur Arbeitswissenschaft  und Innovationsmanagement der TU Chemnitz

Die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement an der TU Chemnitz setzt seit vielen Jahren digitale Menschmodelle für Forschungs- und Industrieprojekte ein. Wesentliche Ansatzpunkte unserer Arbeiten zur Weiterentwicklung sind hierbei die Verringerung des Aufwandes zur Dateneingabe und die Erweiterung der Analysefunktionen. Die Professur war im Projekt „eMAN“ an der Entwicklung des Editor menschlicher Arbeit (ema) beteiligt.

 

Das ema-System stellt eine zukunftsweisende Technologie zur Verfügung, was wir aus arbeitswissenschaftlicher Sicht sehr begrüßen und weiter unterstützen.

Alexander Kostovetski Consultant Digitale Fabrik Siemens AG Erlangen

Aktuell findet eine breite aber punktuelle Anwendung des ema-Tools statt. Das Tool hat ein starkes Interesse bei vielen Unternehmen ausgelöst. Grund dafür ist die Implementierung von Teilautomatismen beim ema, welche beim Definieren von Arbeitsabläufen den Aufwand im Vergleich zu klassischen Tools erheblich reduzieren und damit erstmalig eine sinnvolle und pragmatische Option zur digitalen Untersuchung von manuellen Montagetätigkeiten in der Planungsphase bieten.

Prof. Dr. Gereon Kortenbruck Produktionsmanagement, Industrial Engineering Technische Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum

Die Beherrschung vorausschauender Planung im Industrial Engineering der Praxis sowie in der Aus- und Weiterbildung von Studierenden und Führungskräften spielen in der Hochschule eine außerordentliche Rolle.

 

Mit ema ist ein Planungswerkzeug geschaffen worden, was seinen Nutzen nicht nur in Großunternehmen finden kann, sondern auch in den Planungsbereichen klein- und mittelständischer Unternehmen.

 

Wichtig dabei ist die relativ einfache Handhabung, die im Planungsprozess den Selbstzweck von Simulationsspezialisten vermeiden kann. Ein Vorteil der hinreichend exakten, vorbestimmten Planung mit ema ist neben der Visualisierung der Abläufe unter Einbeziehung zeitwirtschaftlicher Aspekte, die vorausschauende ergonomische Planung mit einhergehender, standardisierter Bewertung.

Dieter-J. Sirsch Arbeitssysteme / Ergonomie Audi AG Ingolstadt

Seit Jahren beschäftige ich mich schon mit dem Einsatz virtueller Menschmodelle im Planungsprozess. Das beschränkte sich aber letztendlich, durch die komplexe Bedienung und den damit verbundenen erheblichen Aufwand, auf statische Körperhaltungsstudien an augenscheinlich ergonomisch kritischen Arbeitsplätzen.

 

imk hat mit dem ema eine Steuerungssoftware für den Human programmiert, die es mir erlaubt, den gesamten Planungsprozess, angefangen von Ausführbarkeitsuntersuchungen, über erste Simulationen, Dokumentationen und Vergleiche von Workshop-Ergebnissen, bis hin zur Gestaltung der Mensch-Maschine-Schnittstelle oder auch dem Zusammenspiel von mehreren Werkern, mit wirtschaftlich darstellbarem Aufwand zu begleiten.

 

ema ist mithin derzeit das „Schweizer Offiziersmesser“ für dezidierte Ergonomie Untersuchungen in der Planungsphase und wird sich meines Erachtens mittelfristig als prozessbegleitende Software über den gesamten Produktlebenszyklus etablieren.

Dr. Ricardo Schönherr Industrial Engineering Volkswagen Sachsen GmbH Chemnitz

Mit ema habe ich ein praxistaugliches Werkzeug zur Plausibilisierung von Planungsalternativen sowie zur präventiven Ergonomiebewertung. Herausforderung ist es, ihn fest in der Prozesskette zur digitalen Planung zu verankern.

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